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abc-Gesellschaft e.V. :

Sparkasse Vest in Dorsten

IBAN DE86 4265 0150 0070 0130 08
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Die abc-Gesellschaft ist als förderungswürdig aner- kannt und kann Spenden- quittungen ausstellen. Jeder Euro fließt ohne Abzug in die Projekte!

 

 

Toplights

 Spendenkonto der

A K T U E L L E S

 

 

Rundschreiben 104

 

Der Bau der der Chelewani abc-Primary, unserer 10. abc-Schule, beginnt [mehr...]

 

Rundschreiben 103

 

Komplettierung des Tsogolo La Ana Schul-Zentrums mit der neuen Secondary in Mpemba [mehr...]

 

Rundschreiben 102

 

Kurzbericht 15. Malawi-Reise [mehr...]

 

Rundschreiben 101

 

Einweihung der 8. abc-Schule in Malawi [mehr...]

 

Rundschreiben 100

 

Primary, Preschool, Dalani Secondary, Chambala Primary und Chambala Secondary, der Erziehungsminister, Jean Ziegler und Fundstücke [mehr...]

 

Rundschreiben 99

 

Preschool, Dalani-Secondary, Ingenieure ohne Grenzen und 3. Bücherbörse [mehr...]

 

 

 

News-Archiv [mehr...]

 

Rundschreiben 91

 

Essen, den 8.11.2011

An die Mitglieder,
Freunde und Förderer
der abc-Gesellschaft e.V.

 

Nachrichten und Aktivitäten

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder und Freunde,

 

am 7.11. veranstaltete  Soroptimist International, Club Dorsten Lembeck (das weibliche Pendant zu den Lions oder Rotariern), in der Kirche St. Engelbert in Essen ein sehr gelungenes Benefizkonzert zu Gunsten der abc-Gesellschaft. Die Sopranistin Marie-Cecile Balzer-Wehr und der Pianist Alexander Eberle, Leiter des Aalto-Theaters,  boten einen wunderbaren Mozart-Abend.


Bin gespannt auf die Spendensumme für unsere 5. abc-Schule in Malawi. Auch auf diesem Wege herzlichen Dank den Organisatoren, Künstlern und Spendern. Ausgangspunkt war, durch Vermittlung von Frau Erika Reichert, mein Vortrag bei der Konstituierung des Clubs. Bei der Gelegenheit kam es auch zu weiteren Einladungen von Lehrerinnen und einer Schulleiterin ihren Schülern einen Vortrag zu halten, um eventuell Sponsorenläufe für die Kinder in Afrika zu starten.

 

Der Bau der Dalani-Secondary – Zobel-abc-Schule in Mpingwe kommt gut voran. In der vorigen Woche kamen  2. Zwischenbericht und Fotos vom fertigen Rohbau. Sieht sehr gut aus. Entsprechend des Baufortschritts haben wir in der Zwischenzeit 3 x 10 000 Dollar, dank der großen Hilfe der Familie Zobel, überwiesen. In der nächsten Woche folgen  weitere 10 000$. Die Banken hatten den  Transfer  verzögert, so dass der Bauunternehmer Mr. Banda jeweils 14 Tage, statt wie üblich 1 Woche, auf das Geld warten musste. Starke Regenfälle kamen hinzu. Hoffentlich wird das Schulgebäude rechtzeitig bis Mitte Dezember fertig, damit die Schulbehörde es abnehmen und als Schule genehmigen kann. Sonst wackelt der Termin des Schulstarts am 3.1.12. Das Geld für den Bau haben wir zusammen.

 

Jetzt fehlen uns noch Gelder für die Einrichtung, die Stromanschlüsse und die Schulbücher. Das werden wir auch schaffen.

 

Sehr erfreulich ist, dass wir 72 Zusagen für  Schulgeldstipendien bekommen haben. So können also 72 Waisen oder Kinder behinderter Eltern in die Sekundarschule gehen. Ein schöner Erfolg und eine große Hilfe. Wahrscheinlich werden wir sie auf die Kasumbu-Secondary-abc-Schule und die Dalani Secondary verteilen. Aber nur die neue Schule wird Strom haben, so dass wir via E-Mail mit den Schülern kommunizieren können. Bitte haben Sie ein wenig Geduld. Im Januar können wir die Namen und Adressen der Stipendiaten erfahren und weitergeben. Zur Einweihung möchte ich dies vor Ort klären. Dabei werden auch 3 Laptops für die Schule übergeben.

Aus Sri Lanka kam in der vorigen Woche eine schlimme Nachricht. Am 18. Mai 2009, dem letzten Kriegstag auf Sri Lanka, sind Herr Tilac, Chef der TECH, mit dem wir 2004 die 15 Fischerboote nach dem Tsunami bauten und Herr Lawrence, Chef der TRO mit dem wir das Schulzentrum und das Lehrerfortbildungszentrum bauten und 2005 einweihten, von der Regierungs-Armee erschossen worden. Sie seien mit einer weißen Fahne aus ihren Gebäuden gekommen. Trotzdem...
Es waren zwei sehr sympathische, umsichtige und tüchtige Männer.Ich habe mich immer wieder zu erkundigen versucht. Hinfahren war nicht erlaubt. Sie galten als vermisst. Lawrence sei in einem Lager gesehen worden u. ä. Das Schulzentrum sei zwar beschädigt aber reparierbar und in Funktion. Ich möchte im nächsten Frühjahr dorthin. Es ist nun endlich mit Sondergenehmigung möglich.

 

Beigefügt finden Sie unseren neuen, aktualisierten Prospekt. Darin haben wir uns schon mit einem neuen Ziel weit vorgewagt. Diesen Prospekt hat uns, wie vor 2 Jahren, die Fa Lechte Druck in Emsdetten kostenlos hergestellt. Spankadesign hat bei der Gestaltung geholfen. Herzlichen Dank an beide Firmen. So konnten wir uns treu bleiben, kein Geld für Werbekosten...

Bitte geben Sie die Prospekte weiter an Freunde und Bekannte oder Schulen und Firmen, damit wir bekannter werden und hier und da Hilfe bekommen. Sie ist so bitter nötig in Afrika. Kinder betteln dort regelrecht für eine Schule. Sie und ihre Eltern wissen, wie bedeutsam Bildung ist, um den Teufelskreis von Unwissenheit, Armut, Krankheit Hunger und Not zu durchbrechen.

 

Bitte weisen Sie auch auf unsere Homepage und Facebook hin.
Die WAZ hat uns im vorigen Monat fast eine ganze Seite gewidmet.
Der Chefredakteur der NRZ  will unsere Projekte hier und vor Ort begleiten.

 

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!  Alles Gute für Sie und Ihre Lieben!

Signatur Kuhn
Ihr F.-J. Kuhn

 

 

PS: Wenn Sie Zeit und Lust haben, schauen Sie mal bitte rein bei
www.wise-qatar.org/content/designing-education-future
Sie sehen und hören dort eine fulminante Rede des Ex. Premier George Brown mit vielen Daten und Fakten über die Bildungsprobleme in der sog. 3. Welt, gehalten am 3.11. in Doha / Qatar. Es lohnt sich! Die Rede startet bei Minute 45 des Videos.

 

Nachtrag

Kapuczinski, der kürzlich verstorbene polnische Journalist und große Afrika-Kenner erzählte aus Tansania:“ Morgens früh wurde ich durch laute nicht enden wollende  Schreie geweckt.


Ich rannte in den Hof und fand eine Frau, der ihr Aluminiumtopf in der Nacht gestohlen worden war. Der Topf war ihre Existenzgrundlage und einzige Möglichkeit, zu überleben. Sie hatte darin jeden Tag Hirsebrei gekocht und in kleinen Portionen verkauft. Mit dem Rest ernährte sie ihre 4 Kinder. Von dem Verkaufserlös kaufte sie wieder Hirse für den nächsten Tag....“

 

7 Milliarden Menschen leben seit Oktober 2011 auf der Erde!
Davon leben eine Milliarde unter einem Dollar am Tag. 2,8, Mrd. unter 2 $. In der südlichsten Provinz von Malawi, Nsanje, leben 72 % der Bevölkerung unter 1 Dollar am Tag.


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